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white noise sonodom

Stegreifaufgabe: Die Zusammenhänge unserer räumlichen Umwelt sind nicht nur auf rational begreifbaren Phänomene reduzierbar. Auf der Suche nach neuen Raumstrukturen soll das Rauschen als methaphorische Basis dienen. Das Rauschen ist das Ergebnis von Durchdringung und Überlagerung vielfälltiger bestimmter Ereignisse an einem Ort. Mit „White noise sonodom“ ist das Ergebnis dieser Überlagerungen gemeint. Es ensteht ein sogenanntes weißes Rauschen.

Die Stehgreifaufgabe ist losgelöst von gewohnten architektonischen Lösungen unserer Zeit entstanden.

Idee: Auch in der Natur ist eine Art Rauschen festzustellen. Schon Marco Polo vernahm auf seinen Reisen Geräusche aus den Dünen der Wüsten. Dieses „Singen der Wüste“ kommt von leichten Sandlawinen und somit zu Erschütterungen und Geräuschen mit unterschiedlichen Frequenzen. Das Ergebnis ist ein hochfrequentes Rauschen, welches unterschiedlich wahrgenommen wird. Es hält bis zu 15 Minuten an, ist über 10 Kilometer weit zu hören und zwischen 50 und 2500 Hertz laut.

Entwurf: Von Weitem sieht man die „Dünen“-Komplexe, die leicht über die Umgebungsbebauung hinausragen. Nähert man sich, erkennt man die Strukturen des Sandes, die der Wind in der Natur verändert. Die Grundrisse ergeben sich aus einzelnen Sandkörnern. Diese sind wie in der Natur unterschiedlich groß und verschieden geformt. Die daraus entstehenden Aufenthaltsräume können individuell genutzt werden.

Leises Rauschen

 

 

Leises Rauschen2
 

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