interior design

Wettbewerbsgewinn: Foyer für die StEB Köln

1. Preis
bei dem
Studentischen Ideenwettbewerb der Stadtentwässerungsbetriebe Köln
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Wettbewerbsgewinn_STEB

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Die Aufgabe
Der ausgelobte studentische Ideenwettbewerb der Stadtentwässerungsbetriebe Köln sucht eine innovative Neugestaltung für das bestehende Foyer des Firmengebäudes in Köln-Stammheim. Diese soll dem Unternehmen als räumliche Visitenkarte dienen. Wasser ist für die Marke StEB das elementare Geschäftsfeld und ist somit in das architektonische Konzept im Sinne einer Corporate Architecture einzubeziehen.

Die StEB
Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (StEB), sind ein
modernes und innovatives Kommunalunternehmen der Wasserwirtschaft. Die Hauptaufgaben sind die Abwasserbeseitigung, der Hochwasserschutz und die -vorsorge sowie die Unterhaltung der Gewässer und deren Ausbau. Um die ganzheitliche Aufgabenstellung des Leistungsspektrums erfüllen zu können, beschäftigen die StEB Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus vielen Fachrichtungen. (Quelle: www. steb-koeln.de )

Das Thema
Wasser ist ein widersprüchlicher und vielfältiger Begriff. Wasser kann sowohl gefährlich sein (bsp. Seebeben) oder Leben retten bzw. Leben vor allem erst möglich machen. Wasser ist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Es kann drei verschiedene Agregatzustände erreichen.

Die Konzeptidee
Das Thema Wasser soll in diesem Entwurf nicht plakativ
in einem der drei Agregatzuständen in das Konzept eingebunden werden. Die Idee ist, den hohen, hellen Raum für eine Lichtinstallation zu nutzen. Diese besteht aus zwei Lichtstrahlen mit ca. 50 vertikalen Drähten, die in dem Foyer zwischen den 2. und 3. Obergeschoss gespannt werden. An diesen hängen etwa 10.000 glänzende Scheiben, die das Licht sowie die Umgebung reflektieren. Das Licht wird nur in einer einzigen Quelle erzeugt und ist dadurch nur sichtbar, wenn es reflektiert wird (Piktogramm „Prinzip der Installation“). Zwei imaginäre Lichtstrahlen, werden durch das Gebäude geführt und treffen sich in bei einem Übergang wo sie sich kreuzen und wieder austreten. Das Ergebnis dieser Installation ist die wasserähnliche Reflektion an Wänden und Boden des Foyers. Die Form der drahtigen Lichtstrahlen ergibt sich aus einem Ausschnitt des Verlaufes des Rheins (Piktogramm „Verlauf des Rheins“). Durch die am Tage wandernde Sonnen wandelt sich auch immer die Lichtstimmung bzw das Muster im Raum. Diese fließenden Formen ziehen sich auch durch das Möblierungskonzept. Die Sitzmöglichkeiten aus Faserzementbeton sind auf einem Podest außerhalb der meist frequentierten Flächen gestellt. Durch das Emporheben entsteht ein neuer wichtiger „Punkt“ (Piktogramm „Punkte“) – ein Loungebereich. Kurz nach dem Eingangsbereich beginnt die Fläche für mögliche Ausstellungen und Informationen. Die Besonderheit daran sind vertikal aufgestellte Wasserrohre, die als Ausstellungsfläche dienen. Die Ausstellung kann an der gegenüberliegenden Wand weitergeführt werden. Der Besucher wird so spannungsvoll und zugleich informierend in das Gebäude eingeleitet. Anstatt der zu großen Benjaminbäume werden Pflanzen als „vertikale Begrünung“ an bestehende Wände in das Konzept gefügt. Durch die Lebendigkeit der Pflanzenwände entsteht eine besondere Atmosphäre und ein gesundes Raumklima.

 

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