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Bewegungsraum Ostheim | Room for movement

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–> Der Entwurf wurde auch veröffentlicht unter http://c-i-a-d.org/2013/07/brand-2/

Der Projektentwurf des zweiten Mastersemesters verlangte ein Gemeinschaftsgebäude, das die unterschiedlichen Bewohner Ostheims zusammenbringt.
Durch die transdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Studenten der Sozialplanung, der technischen Gebäudeausrüstung und der Architektur wurde ein Konzept entwickelt, welches im Folgenden erläutert wird.

Ausgehend von der positiven Wirkung der Bewegung in physischer, psychischer sowie sozial-integrativer Hinsicht bilden Bewegungsräume und -flächen den Hauptaspekt der räumlichen Gestaltung des Areals. Aus der sozialplanerischen Analyse der Bedarfe des Standortes konnten Zielgruppen und entsprechende Nutzungen abgeleitet werden: Der Entwurf umfasst eine Bildungseinrichtung mit Café, eine Seniorentagesbetreuung sowie Räumlichkeiten für Tagesmütter zur U3-Betreuung. Ergänzt wird dieses Programm durch einen Kiosk, der die Nahversorgung verbessert, sowie die zentrale Räumlichkeit unseres Konzeptes, eine Halle, die sowohl als Sporthalle als auch als Veranstaltungsort fungiert. Als Träger des Bewegungskonzeptes und der Halle wird eine Krankenkasse vorgesehene, die ebenfalls einen kleinen Sitz vor Ort erhält.

Die entstandene Architektur bedient sich der Achsen der bestehenden und geplanten Nachbarbebauung. Vier Gebäudeteile sind so auf dem Grundstück platziert, dass Durchwegungen und Blickverbindungen entstehen und ein großräumiger, nutzungsreicher öffentlicher Außenraum generiert wird. Die Erdgeschosse der drei südlichen Gebäude beherbergen die Nutzungen Bildung/Café, Seniorenbetreuung sowie die Tagesmütter. Ihre zwei Obergeschosse bieten Raum für studentisches Wohnen. Entsprechend des sozialen Ansatzes des Konzeptes können sich die Studenten in der Seniorenbetreuung einbringen und das Bewegungsprogramm mitgestalten. In den Staffelgeschossen der drei Gebäude befinden sich die studentischen Gemeinschaftsnutzungen (Lern-/Arbeitsraum, Fitnessraum und Koch-und Wohnraum). Während sich diese drei Gebäude in ihrer Höhe dem süd-westlichen Geschosswohnungsbau angleichen, passt sich das vierte Gebäude des Areals der niedrigen Geschossigkeit der nord-östlich umgebenden Einfamiienhäuser an. Hier befinden sich die Halle sowie der  Kiosk und der Träger. Dadurch wird das Gebäude zwischen zwei bestehende, völlig unterschiedliche Bebauungen, platziert und dient als integrativer Ort beider Parteien.
Der Bewegungsgedanke wird über Rampen in die Architektur eingebracht, die einen spannungsvollen Richtungswechsel ergeben. Außerdem zieht sich ein zugehöriges Wegekonzept über das Areal und verbindet es mit seinem Kontext. Als viertes Element sind die Außenraume mit Bewegungsflächen unterschiedlicher Materialitäten belegt. Aufgrund der Sportnutzungen werden Netze benötigt – diese werden sowohl im öffentlichen- als auch im Wohnbereich zum Gestaltungsprinzip.

Draufsicht 1-200

Draufsicht

 

Perspektive

Perspektivische Darstellung des gesamten Grundstücks und ihrer neuen Bebauung

Sportflächen

Der Bewegungsaspekt im neuen Zentrum von Ostheim

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Die Mehrzweckhalle mit absteigender Rampe

Fassade Studentenwohnheim

Die Fassadenstruktur des Studentenheimes (1.-3. OG). Oranges Glas betimmt die Räume für die Seniorenbetreuung, blaues Glas wird bei der Einrichtung der Bildung eingesetzt (EG).
Studentenzimmer InnenraumDer Blick in und aus einem der Studentenzimmer

DachterasseBlick von der Dachterasse in das neue Zentrum
ansicht west 150
Westansicht

ansicht-süd

 

 

 

 

 

 

 

Südansicht

ansicht ost 150

Nordansicht

 

 

Ansicht Nord
Ostansicht

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss 1. und 2. Obergeschoss

Grundriss 1. und 2. Obergeschoss

Modellfotos:

ModellfotoModellfotoModellfotoModellfotoModellfotoModellfoto
KonzeptmodellKonzeptmodell

 

The second master semesters‘ assigment was to design a public building.

The task was developed by working in a transdisciplinary team. The team was made up of seven students studying social planning, building services and architecture.
The main aspect was the moving-area’s spatial design. The subject was founded because of the many positive moving effects. A room schedule was developed by architectural and social planners teamwork: an education institute, a Café, rooms for aged care services, as well as childminders. On top of this, a kiosk, adjacent to a multipurpose hall. The hall is the central premise – a space which can be used for many different kind of events.

The resulting architecture makes references to the neighborhood: apartment complexes in the north, family houses in the east, a forest in the south and an estate of terraced houses in the west. Four parts of the building are originated. There are many ways and views to each of them. Besides, a public outdoor space came into being. The public roomschedule took place exclusively on the ground floor. The student housing was planned for the two upper floors. The Student rooms‘ background was to involve them in working with the seniors or help in the outdoor spaces. The third upper floor is intended for students‘ common rooms for learning, cooking and physical fitness. The three residential building are adapt from the south-west buildings. The fourth devolopement (Kiosk, multipurpose hall and the statutory health insurance) are of the same height as the east’s family-houses. That is the way the new architecture is given a place between three existing and different devolopments. It is supposed to serve as an integrative place for all parties.

The idea of movement was brought in the architecture by ramps. They added an exciting chance of changing directions. Furthermore these ramps connected the different developements. The two aspects about the new architecture. The fourth element is made of the outdoor spaces: different material for different movements. A variety of nets is needed because of the different types of sports – this takes part in the student housing as well.

 

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