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Bauerntüte – ‚Ökochic‘

Lageplan

DIE MARKE
Die Bauerntüte ist ein Kölner Start-up Unternehmen, welches Produkte von Bauernhöfen aus der Kölner Region einfährt um diese an die Großstädtler zu verteilen. So wird DAS LAND IN DIE STADT gebracht. Die Bauerntüte gibt es derzeit nur als ONLINESHOP.

Collage

DER ORT UND DIE ZIELGRUPPE
Die KÖLNER SÜDSTADT ist der perfekte Ort, um die Bauerntüte entsprechend zu vermarkten. Hier leben größtenteils GESUNDHEITSBEWUSSTE AKADEMIKER die Wert auf eine ausgewogene Ernährung legen. Dieses trifft sowohl auf die Bewohner des Severinsviertels als auch auf die Arbeiter im Rheinauhafen zu. Biomärkte gibt es in der Nähe des Harry-Blum-Platzes nicht und auch Wochenmärkte werden hier nicht angeboten. Durch den Neubau soll die ZIELGRUPPE ERWEITERT werden: So bekommen auch ältere Menschen, Touristen etc. die Möglichkeit, gesunde und regionale Produkte zu erwerben.

DIE ZIELE
Durch die neu geschaffene Architektur werden drei Ziele verfolgt. Einerseits wird die MARKE BAUERNTÜTE inszeniert, repräsentiert und somit gestärkt. Identitätsstiftend wird so das Ziel des Umdenkens bei Verbrauchern und in der Lebensmittel- und Gesundheitsindustrie verfolgt. Die Zielgruppen werden erweitert, sodass die junge Marke auch bald in anderen Großstätten Ableger findet. Andererseits wird der RHEINAUHAFEN BELEBT. Das ‚Öko-Image‘ soll neu interpretiert werden und durch die Architektur Konsumenten ansprechen, welche dem Thema eher kritisch gegenüberstehen. Der bisher ungenutzte Harry-Blum-Platz wird so ein Ort der Begegnung, der Kommunikation, des Handelns und Austauschen – immer in Verbindung mit der Marke Bauerntüte. Außerdem werden SEVERINSVIERTEL UND RHEINAUHAFEN MITEINANDER VERBUNDEN. Historisches Wohnviertel und neue Bürogebäude wachsen zu einem neuen Veedel zusammen.

DAS RAUM- UND PLATZPROGRAMM | NUTZUNGSKONZEPT
Die neue Architektur am Rheinauhafen gliedert sich in VIER GEBÄUDETEILE. Die Markthalle auf der Severinsseite bildet den höchsten Punkt. Das Café scheint im Rhein zu münden und bildet den Abschluss des Quartetts. Dazwischen befinden sich Biosk und Restaurant. Alle Gebäude dienen der Belebung des Platzes und werden durch die ANLIEFERUNG DER BAUERNTÜTENPRODUKTE zu einem neuen Stück Stadt.


Piktos

 

DIE ARCHITEKTUR

Die Gebäude sind so platziert, dass sie den Platz einerseits begrenzen und andererseits für Passanten öffnen. Jedes Gebäudeteil unterstützt ein anderes und zieht so die Besucher auf den Platz. Die Eingänge der jeweiligen Gebäude sind jeweils am tiefsten Punkt des Gebäudedaches – ALLE GEBÄUDETEILE ORIENTIEREN SICH ZUR PLATZMITTE. Die Dachneigung ist damit orientierungsweisend.
Die gewählte Materialität (Holzstützen und Glasfassade) orientiert sich die Architektur an den modernen Kranhäusern. Das Highlight der Fassadengestaltung deutet auf die Öffnungszeiten der jeweiligen Gebäude hin: Ist das Gebäude geöffnet, ist es transparent, wird es geschlossen stellt es sich TRANSLUZENT UND BELEUCHTET dar.

Ansicht 2 Ansicht 1

DIE PLATZGESTALTUNG
Durch die Platzgestaltung wird eine Verkehrsberuhigung angestrebt. Die Materialität des Platzes zieht sich über die Straße. Angelegte Wasserflächen und Grünstreifen sorgen für die OPTISCHE VERBINDUNG DER VEEDEL. Sitzplätze und Außengastronomie sorgen für eine hohe Aufenthaltsqualität.
Veranstaltungen wie WOCHENMÄRKTE oder Open-Air-Konzerte können nun auf dem neuen Platz stattfinden. BLICKVERBINDUNGEN entstehen aus dem Trude-Herr-Park entlang des Stollwerks, unterstützt von Wasserflächen bis hin zum Rhein. Auch von der Deutzer Seite sind die geplanten
Gebäude ein optisches Highlight.
Persp. Fußg


 

Perp. Fontäne

DIE MARKTHALLE
Der Wochenmarkt wird hier keinesfalls Konkurrent der Markthalle. Mehr noch wird er als MARKETINGINSTRUMENT eingesetzt, um auf die Markthalle aufmerksam zu machen.
Während des Wochenmarktes auf der Rheinauhafenseite werden die Menschen auf die Markthalle gegenüber aufmerksam gemacht und umgekehrt. WOCHENMARKT UND MARKTHALLE UNTERSTÜTZEN sich so gegenseitig und wirken marktfördernd. Der Unterschied liegt hier in der Produktpräsentation: Während auf dem Wochenmarkt aus dem Bauernwagen heraus verkauft wird, steht den Bauern in der Markthalle ein leicht aufzubauendes, ADDITIVES GERÜSTBAU-SYSTEM, zur Verfügung. Die Besonderheit hieran ist einerseits der schnelle Auf- und Abbau, andererseits wird der hohe Raum genutzt, um ein Erlebnis zu schaffen. Die Verkaufsflächen sind nicht horizontal sondern auch vertikal erlebbar und rücken so die Produkte in das richtige Licht. Im Sommer kann das additive System der Marktstände in der MARKTHALLE AUCH IN DEN AUSSENRAUM VERLAGERT werden und bietet so noch mehr Fläche für die Bauernprodukte.

Persp. Innen

Persp. Kiosk
Perp. Rest

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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